LIGONE LIG1 – transparent geprüft

Wir sagen nicht nur, welche Regeln LIG1 hat. Wir zeigen, wie sie geprüft werden.

Ein Smart Contract sollte nicht allein aufgrund von Aussagen beurteilt werden. Entscheidend ist, was tatsächlich im veröffentlichten Contract festgelegt ist und was durch konkrete Tests nachgewiesen werden kann.

Auf dieser Seite trennen wir deshalb klar zwischen verifiziertem Contract, Quellcodeprüfung und ausgeführten Funktionstests.

Prüfstatus ansehen
LIG1 Prüfen statt versprechen

Was bedeutet der Prüfstatus?

Nicht jede Aussage auf dieser Seite besitzt denselben Nachweisgrad. Deshalb kennzeichnen wir transparent, worauf ein Ergebnis beruht.

✓ Verifiziert

Der veröffentlichte Contract wurde mit dem tatsächlich auf Base vorhandenen Bytecode abgeglichen. Creation- und Runtime-Bytecode wurden als Exact Match bestätigt.

⌕ Im finalen Code geprüft

Die betreffende Regel ist im verifizierten Quellcode des final deployten Contracts konkret vorhanden. Das bestätigt die Implementierung der Regel, ist aber nicht automatisch dasselbe wie ein ausgeführter Live-Funktionstest.

○ Funktionstest ausstehend

Für einen endgültigen Verhaltensnachweis ist ein konkreter Test auf dem finalen System erforderlich. Solange dieser Nachweis fehlt, wird die Eigenschaft hier nicht als live getestet bezeichnet.

1. Identität des geprüften Contracts

Netzwerk: Base

LIG1 Core:
0x5b517A3d16213d1FD38e21CDEc3cFe0bE5b81Af9

Token: LIGONE (LIG1)

Solidity: 0.8.34

Verifikation: 31. August 2026

Ergebnis: Creation Match = Exact Match
Runtime Match = Exact Match

Was bedeutet „Exact Match“?

Bei der Verifikation wird der veröffentlichte Quellcode erneut kompiliert. Das Ergebnis wird anschließend mit dem Bytecode des tatsächlich deployten Contracts verglichen.

Ein Exact Match bedeutet, dass der abgeglichene kompilierte Code mit dem entsprechenden On-Chain-Bytecode übereinstimmt. Damit kann die folgende Codeanalyse auf den verifizierten finalen LIG1-Core bezogen werden.

Das beweist jedoch nicht automatisch, dass jede wirtschaftliche Funktion unter allen realen Handelsbedingungen bereits praktisch getestet wurde. Deshalb dokumentieren wir Funktionstests separat.

2. Feste Grundwerte

Im verifizierten LIG1-Core sind zentrale Werte als Konstanten festgelegt.

1.000.000.000 LIG1

Maximaler Gesamtbestand laut MAX_SUPPLY.

20.000.000 LIG1

Für die initiale System-Liquidität laut INITIAL_SYSTEM_LP.

980.000.000 LIG1

Maximal für das Reward-System laut MAX_REWARD_SUPPLY.

2.000.000 LIG1

MaxWallet-Grenze laut MAX_WALLET.

0,1 %

Kaufgebühr laut BUY_FEE = 10 bei einem Gebührennenner von 10.000.

1 % → 0,1 %

Verkaufsgebühren laut SELL_FEE_HIGH = 100 und SELL_FEE_LOW = 10.

100 Tage

Haltezeit laut HOLD_PERIOD = 100 days.

18 Dezimalstellen

LIG1 verwendet die ERC-20-Standard-Dezimalstellen des eingesetzten OpenZeppelin-Contracts.

3. MaxWallet – Begrenzung pro Wallet

Soll-Regel

Eine normale Wallet soll maximal 2.000.000 LIG1 halten können. Das entspricht 0,2 % des maximal vorgesehenen Bestands von einer Milliarde LIG1.

Codeprüfung

Der finale verifizierte Contract enthält MAX_WALLET = 2_000_000 ether.

Funktionstest

Ein früherer Test in der Testumgebung löste beim Überschreiten der Grenze einen Revert mit max wallet exceeded aus. Dieser Test wird hier bewusst nicht als Live-Test des deployten Base-Systems ausgegeben.

Status: Im finalen Code geprüft · finaler Live-Funktionstest separat zu dokumentieren.

4. Kauf von LIG1

Der Contract unterscheidet Poolbewegungen von normalen Wallet-Transfers. Für Käufe existiert ein eigenes Buy-Event.

Im finalen Code festgelegt

Die Kaufgebühr beträgt 0,1 %. Der Contract besitzt außerdem die Struktur hasPurchasedLIG1 sowie eine FIFO-Tranchenverwaltung.

Warum sind Tranchen wichtig?

Ein Kauf wird zeitlich erfasst. Dadurch kann die spätere Behandlung beim Verkauf von der Haltedauer der jeweiligen gekauften Menge abhängen.

Status: Code geprüft · konkrete Live-Kauftransaktion und Gebührenberechnung separat nachweisen.

5. Die 100-Tage-Regel

Die 100-Tage-Regel ist nicht nur ein Text auf einer Webseite. Der verifizierte Contract enthält ausdrücklich HOLD_PERIOD = 100 days und eine eigene Tranche-Struktur mit Menge und Zeitstempel.

Jede Tranche hat einen Zeitpunkt

Die Struktur speichert amount und timestamp. Damit können gekaufte Mengen zeitlich voneinander unterschieden werden.

FIFO-Struktur

Zusätzlich existiert ein trancheCursor. Die Struktur ist für eine Verarbeitung der Tranchen in Reihenfolge angelegt.

Gebührenstufen

Im Contract sind sowohl 1 % als auch 0,1 % als Verkaufsgebühren festgelegt.

Was noch praktisch nachgewiesen werden muss

Ein vollständiger Langzeittest des final deployten Systems muss zeigen, welche konkrete Verkaufsmenge aus welchen Tranchen verarbeitet wird und welche Gebühr dabei tatsächlich anfällt. Ein echter 100-Tage-Live-Test kann naturgemäß erst nach Ablauf der entsprechenden Haltedauer vollständig abgeschlossen werden.

Status: Struktur und Konstanten im finalen Code geprüft · Langzeit-Live-Nachweis ausstehend.

6. Verkauf und Gebühren

Der Contract enthält ein eigenes Sell-Event sowie zwei feste Verkaufsgebühren.

1 %

SELL_FEE_HIGH = 100

0,1 %

SELL_FEE_LOW = 10

Gebührenweg

Der Core besitzt eine feste Verbindung zum liquidityVault und eine Schnittstelle onFeeReceived(amount).

Für die öffentliche Testdokumentation werden wir reale Verkäufe nicht nur mit „funktioniert“ kennzeichnen. Wir können dabei Transaktionsdaten, Bruttomenge, berechnete Gebühr und tatsächliches Ergebnis gegenüberstellen.

Status: Gebührenwerte und Gebühren-Schnittstelle im finalen Code geprüft · Live-Verkaufstest separat dokumentieren.

7. Reward-System

Der finale Core begrenzt Rewards auf mehreren Ebenen. Das ist technisch wichtiger als eine einzelne maximale Gesamtmenge.

980 Mio. LIG1

Maximale Reward-Supply im Core.

10.000 LIG1

Maximaler Reward-Mint pro Wallet laut MAX_REWARD_PER_WALLET.

3 / 24 Stunden

MAX_REWARDS_24H = 3 begrenzt die Anzahl der Reward-Ausführungen innerhalb des vorgesehenen 24-Stunden-Mechanismus.

10 Mio. / 30 Tage

MAX_REWARD_30_DAYS = 10_000_000 ether. Der Contract führt dafür 720 Stundenwerte.

Berechtigungen

Die Reward-Ausführung ist mit dem separaten RewardController verbunden. Im Contract befinden sich Prüfungen gegen bereits ausgeführte Rewards sowie gegen Wallet-, Gesamt- und Zeitlimits.

Status: Limits und Kontrolllogik im finalen Code vorhanden · einzelne Live-Reward-Fälle separat dokumentieren.

8. System-Liquidität

Die Initialisierung des Pools ist im Core an mehrere Bedingungen gebunden. Der Pool muss ein Contract sein und als LIG1/USDC-Paar erkannt werden. Außerdem müssen SystemLPVault und PrivateLPManager zuvor initialisiert sein.

Initiale LIG1-Menge

Bei erfolgreicher Poolinitialisierung mintet der Core 20.000.000 LIG1 direkt an den Pool.

USDC

Die übergebene USDC-Menge wird bei der Initialisierung in den Pool übertragen. Eine Initialisierung mit null USDC wird abgewiesen.

LP-Token

Der Pair-Contract führt anschließend mint(systemLPVault) aus. Der Core verlangt, dass dabei tatsächlich Liquidität größer null erzeugt wird.

Status: Initialisierungslogik im finalen verifizierten Code geprüft.

9. Private LP

Der LIG1-Core besitzt eine getrennte Schnittstelle für den privateLPManager. LP-Einzahlung und LP-Auszahlung werden über eigene Zustände kontrolliert.

Einzahlung

beginLPDeposit() und endLPDeposit() dürfen nur vom PrivateLPManager gesteuert werden.

Auszahlung

Auch beginLPWithdrawal() und endLPWithdrawal() prüfen den aufrufenden PrivateLPManager.

Getrennte Rollen

Bei der Initialisierung wird geprüft, dass zentrale Systemadressen nicht unzulässig identisch sind.

Status: Core-Schnittstellen und Zugriffskontrollen im finalen Code geprüft · vollständiger Live-Private-LP-Ablauf separat dokumentieren.

10. Warum auch fehlgeschlagene Tests wichtig sind

Ein guter Smart-Contract-Test besteht nicht nur daraus, dass erlaubte Transaktionen funktionieren. Mindestens genauso wichtig ist die Frage, ob unerlaubte Vorgänge tatsächlich abgewiesen werden.

Erlaubter Vorgang

Die Transaktion soll erfolgreich durchgeführt werden.

Grenzfall

Wir prüfen Werte direkt an einer festgelegten Grenze.

Verbotener Vorgang

Der Contract soll die Transaktion gezielt zurückweisen.

Ein Revert kann deshalb ein erfolgreiches Testergebnis sein: Wenn eine Wallet beispielsweise eine festgelegte Obergrenze überschreiten soll und der Contract genau diesen Vorgang verhindert, hat die Schutzregel im Test eingegriffen.

11. Aktueller Gesamtstand

Contract-Bytecode: ✓ Exact Match verifiziert

Maximaler Bestand: ✓ im finalen Code geprüft

20 Mio. initiale System-LP: ✓ im finalen Code geprüft

MaxWallet 2 Mio. LIG1: ✓ im finalen Code geprüft

Buy-Fee 0,1 %: ✓ im finalen Code geprüft

Sell-Fee 1 % / 0,1 %: ✓ im finalen Code geprüft

100-Tage-Konstante und Tranchen: ✓ im finalen Code geprüft

Reward-Limits: ✓ im finalen Code geprüft

System-LP-Initialisierung: ✓ im finalen Code geprüft

Private-LP-Schnittstellen: ✓ im finalen Code geprüft

100-Tage-Live-Langzeittest: ○ naturgemäß noch ausstehend

Diese Seite wird nicht dadurch glaubwürdiger, dass überall „bestanden“ steht. Sie wird glaubwürdiger, wenn klar erkennbar bleibt, was bereits bewiesen wurde und was noch bewiesen werden muss.

Transparenz statt Vertrauen auf Zuruf

LIG1 soll nicht einfach geglaubt werden. Der Contract, seine Regeln und die Testergebnisse sollen nachvollziehbar sein.

Deshalb wird diese Dokumentation mit weiteren konkreten Testergebnissen ergänzt, sobald sie am finalen System eindeutig nachgewiesen wurden.

Prüfen. Verstehen. Dann selbst entscheiden.