LIGONE LIG1 – verständlich erklärt

Was ist die System-LP?

Beim neuen LIG1 gibt es einen systemseitigen Liquiditätsbereich. Er ist vom Private-LP-Bereich der Nutzer zu unterscheiden.

Die Grundidee: Bestimmte LIG1-Gebühren werden nicht einfach als persönlicher Erlös behandelt, sondern innerhalb des dafür vorgesehenen Systembereichs verarbeitet.

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L1
LP
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LP
SYSTEM-LPeigener Systembereich

Ganz einfach

Zwei Arten von Liquiditätsbereichen.

Für das Verständnis hilft eine klare Trennung: System-LP gehört zur technischen Architektur von LIG1. Private LP betrifft dagegen Liquidität, die einzelne Nutzer selbst bereitstellen.

System-LP

Teil des LIG1-Systems

Dieser Bereich ist für systemseitige Liquiditätsfunktionen und die Verarbeitung der dafür vorgesehenen Gebühren gedacht.

Private LP

Position eines Nutzers

Hier stellt ein Nutzer selbst LIG1 und das passende Gegenasset bereit. Dieser Bereich wird im nächsten Kapitel ausführlich erklärt.

Woher kommt etwas für den Systembereich?

Die LIG1-Gebühren sind Teil des Mechanismus.

Bei den bereits erklärten Käufen und Verkäufen können Gebühren in LIG1 anfallen. Der neue Contract besitzt dafür einen vorgesehenen systemseitigen Verarbeitungsweg.

1

Kauf oder Verkauf findet statt.

Je nach Vorgang und Alter der betreffenden Kauf-Tranche gilt die programmierte Gebühr.

2

Die Gebühr wird in LIG1 erfasst.

Damit ist zunächst wichtig: Eine LIG1-Gebühr ist LIG1. Sie erzeugt nicht automatisch gleichzeitig USDC.

3

Systemseitige Verarbeitung.

Die Architektur enthält einen eigenen System-LP-Bereich, an den die dafür vorgesehenen Funktionen angebunden sind.

4

Liquidität braucht zwei Seiten.

Wie im vorherigen Kapitel erklärt, besteht eine echte LIG1/USDC-Liquiditätsposition nicht nur aus LIG1. Für Liquidität werden beide Seiten des Paares benötigt.

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Wichtig: Gebühren sind nicht automatisch neue USDC.

Wenn eine Gebühr in LIG1 anfällt, entsteht dadurch kein zusätzlicher USDC-Bestand aus dem Nichts. Wie LIG1 und USDC technisch für Liquidität zusammengeführt werden, muss aus dem tatsächlich deployten System beziehungsweise den ausgeführten Transaktionen hervorgehen.

Warum diese Trennung sinnvoll ist

Systemfunktion und Nutzerposition sind nicht dasselbe.

S

Systembereich

Die System-LP ist Bestandteil der vorgesehenen LIG1-Architektur und nicht einfach die persönliche LP-Position eines Nutzers.

P

Private Position

Bei Private LP entscheidet ein Nutzer selbst, ob er eine eigene Liquiditätsposition bereitstellen möchte.

↔

Gemeinsamer Markt

Beide Bereiche können mit Liquidität zusammenhängen, müssen technisch und bei der Darstellung aber sauber voneinander getrennt werden.

Nicht verwechseln

System-LP versus Private LP.

System-LP
S

Systemseitig

Teil der technischen LIG1-Architektur. Sie ist nicht einfach eine gewöhnliche private Nutzerposition.

Private LP
P

Vom Nutzer bereitgestellt

Der Nutzer stellt selbst LIG1 plus Gegenasset bereit und erhält daraus seine eigene Liquiditätsposition nach den dafür programmierten Regeln.

Technische Transparenz

Was wir bewusst nicht nur aus einer Beschreibung ableiten.

Bei System-LP sind Aussagen wie „unveräußerlich“, „niemand kann jemals entnehmen“ oder die genaue Behandlung jedes einzelnen Gebührenflusses starke technische Aussagen. Solche Eigenschaften sollten nicht allein deshalb behauptet werden, weil sie geplant oder beschrieben wurden.

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Für LIGONE gilt deshalb:

Entscheidend sind der tatsächlich deployte Contract-Code, die zugehörigen Contracts und nachprüfbare Transaktionen beziehungsweise Tests. Genau diese Trennung schützt die Erklärseiten davor, mehr zu versprechen als technisch belegt ist.

Was bedeutet das wirtschaftlich?

System-Liquidität kann den Markt unterstützen – aber nicht den Preis garantieren.

1

Mehr Liquidität kann die Markttiefe erhöhen.

Ein tieferer Pool reagiert typischerweise weniger stark auf einen einzelnen gleich großen Trade.

2

Liquidität ist keine Nachfrage.

Das Hinzufügen von Liquidität ersetzt keine Käufer und garantiert keinen steigenden LIG1-Preis.

3

USDC entstehen nicht durch LIG1-Gebühren.

Eine in LIG1 erhobene Gebühr erzeugt nicht automatisch das Gegenasset für einen Pool.

4

Der tatsächliche Pool bleibt beobachtbar.

Reserven, Trades und Liquidität verändern sich mit der Nutzung. Deshalb ist die reale Poolentwicklung wichtiger als eine theoretische Zielzahl allein.

System-LP in einem Satz

Die System-LP ist der systemseitige Liquiditätsbereich des neuen LIG1 und muss von den privaten LP-Positionen der Nutzer getrennt betrachtet werden. Welche Mittel dort tatsächlich liegen und wie sie bewegt werden können, bestimmt der deployte Code und die reale Onchain-Aktivität.

Eine kurze Frage

Hast du die System-LP verstanden?

Welche Aussage ist richtig?

Richtig. System-LP und Private LP müssen getrennt betrachtet werden. Außerdem erzeugen LIG1-Gebühren nicht automatisch das Gegenasset USDC.
Noch nicht ganz. Liquidität garantiert keinen Kursanstieg, und aus einer LIG1-Gebühr entstehen nicht automatisch neue USDC.

Weiter

Kapitel 10: Private LP.

Jetzt trennen wir den Systembereich von der Nutzerseite. Im nächsten Kapitel erklären wir Schritt für Schritt, warum ein Nutzer zuerst LIG1 benötigt, warum zusätzlich USDC gebraucht werden und wie daraus eine eigene Private-LP-Position entsteht.

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