Teil des LIG1-Systems
Dieser Bereich ist für systemseitige Liquiditätsfunktionen und die Verarbeitung der dafür vorgesehenen Gebühren gedacht.
Beim neuen LIG1 gibt es einen systemseitigen Liquiditätsbereich. Er ist vom Private-LP-Bereich der Nutzer zu unterscheiden.
Die Grundidee: Bestimmte LIG1-Gebühren werden nicht einfach als persönlicher Erlös behandelt, sondern innerhalb des dafür vorgesehenen Systembereichs verarbeitet.
Ganz einfach
Für das Verständnis hilft eine klare Trennung: System-LP gehört zur technischen Architektur von LIG1. Private LP betrifft dagegen Liquidität, die einzelne Nutzer selbst bereitstellen.
Dieser Bereich ist für systemseitige Liquiditätsfunktionen und die Verarbeitung der dafür vorgesehenen Gebühren gedacht.
Hier stellt ein Nutzer selbst LIG1 und das passende Gegenasset bereit. Dieser Bereich wird im nächsten Kapitel ausführlich erklärt.
Woher kommt etwas für den Systembereich?
Bei den bereits erklärten Käufen und Verkäufen können Gebühren in LIG1 anfallen. Der neue Contract besitzt dafür einen vorgesehenen systemseitigen Verarbeitungsweg.
Je nach Vorgang und Alter der betreffenden Kauf-Tranche gilt die programmierte Gebühr.
Damit ist zunächst wichtig: Eine LIG1-Gebühr ist LIG1. Sie erzeugt nicht automatisch gleichzeitig USDC.
Die Architektur enthält einen eigenen System-LP-Bereich, an den die dafür vorgesehenen Funktionen angebunden sind.
Wie im vorherigen Kapitel erklärt, besteht eine echte LIG1/USDC-Liquiditätsposition nicht nur aus LIG1. Für Liquidität werden beide Seiten des Paares benötigt.
Wenn eine Gebühr in LIG1 anfällt, entsteht dadurch kein zusätzlicher USDC-Bestand aus dem Nichts. Wie LIG1 und USDC technisch für Liquidität zusammengeführt werden, muss aus dem tatsächlich deployten System beziehungsweise den ausgeführten Transaktionen hervorgehen.
Warum diese Trennung sinnvoll ist
Die System-LP ist Bestandteil der vorgesehenen LIG1-Architektur und nicht einfach die persönliche LP-Position eines Nutzers.
Bei Private LP entscheidet ein Nutzer selbst, ob er eine eigene Liquiditätsposition bereitstellen möchte.
Beide Bereiche können mit Liquidität zusammenhängen, müssen technisch und bei der Darstellung aber sauber voneinander getrennt werden.
Nicht verwechseln
Teil der technischen LIG1-Architektur. Sie ist nicht einfach eine gewöhnliche private Nutzerposition.
Der Nutzer stellt selbst LIG1 plus Gegenasset bereit und erhält daraus seine eigene Liquiditätsposition nach den dafür programmierten Regeln.
Technische Transparenz
Bei System-LP sind Aussagen wie „unveräußerlich“, „niemand kann jemals entnehmen“ oder die genaue Behandlung jedes einzelnen Gebührenflusses starke technische Aussagen. Solche Eigenschaften sollten nicht allein deshalb behauptet werden, weil sie geplant oder beschrieben wurden.
Entscheidend sind der tatsächlich deployte Contract-Code, die zugehörigen Contracts und nachprüfbare Transaktionen beziehungsweise Tests. Genau diese Trennung schützt die Erklärseiten davor, mehr zu versprechen als technisch belegt ist.
Was bedeutet das wirtschaftlich?
Ein tieferer Pool reagiert typischerweise weniger stark auf einen einzelnen gleich großen Trade.
Das Hinzufügen von Liquidität ersetzt keine Käufer und garantiert keinen steigenden LIG1-Preis.
Eine in LIG1 erhobene Gebühr erzeugt nicht automatisch das Gegenasset für einen Pool.
Reserven, Trades und Liquidität verändern sich mit der Nutzung. Deshalb ist die reale Poolentwicklung wichtiger als eine theoretische Zielzahl allein.
Die System-LP ist der systemseitige Liquiditätsbereich des neuen LIG1 und muss von den privaten LP-Positionen der Nutzer getrennt betrachtet werden. Welche Mittel dort tatsächlich liegen und wie sie bewegt werden können, bestimmt der deployte Code und die reale Onchain-Aktivität.
Eine kurze Frage
Welche Aussage ist richtig?
Weiter
Jetzt trennen wir den Systembereich von der Nutzerseite. Im nächsten Kapitel erklären wir Schritt für Schritt, warum ein Nutzer zuerst LIG1 benötigt, warum zusätzlich USDC gebraucht werden und wie daraus eine eigene Private-LP-Position entsteht.
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