Für Käufer
Beim Kauf werden LIG1 aus dem Pool entnommen und im Gegenzug USDC hineingegeben.
Damit Menschen LIG1 gegen USDC kaufen oder verkaufen können, braucht der Markt beide Seiten: LIG1 und USDC. Genau dafür gibt es den Liquiditätspool.
Man kann ihn sich wie einen gemeinsamen Vorrat vorstellen, aus dem bei einem Tausch die eine Seite herausgegeben und die andere hineingelegt wird.
Ganz einfach
Wer LIG1 kaufen möchte, braucht eine Gegenseite, von der LIG1 kommen können. Wer LIG1 verkaufen möchte, braucht eine Gegenseite, aus der USDC ausgezahlt werden können.
Beim Kauf werden LIG1 aus dem Pool entnommen und im Gegenzug USDC hineingegeben.
Beim Verkauf werden LIG1 in den Pool gegeben und im Gegenzug USDC aus dem Pool entnommen.
Was bewegt sich?
USDC kommen in den Pool, LIG1 verlassen ihn. Das Verhältnis verschiebt sich.
LIG1 kommen in den Pool, USDC verlassen ihn. Das Verhältnis verschiebt sich in die andere Richtung.
Der automatisierte Pool berechnet aus seinen Reserven, zu welchem Verhältnis der nächste Tausch stattfinden kann.
Seine Zusammensetzung verändert sich laufend durch Handel und durch das Hinzufügen oder Entfernen von Liquidität.
Warum die Größe wichtig ist
Stell dir zwei Wasserbecken vor: Aus einem kleinen Becken verändert ein Eimer den Füllstand deutlich. Bei einem sehr großen Becken fällt derselbe Eimer viel weniger ins Gewicht.
Ein größerer Pool kann den Handel stabiler gegenüber einzelnen Swaps machen. Er garantiert aber weder einen bestimmten Kurs noch, dass genügend Käufer oder Verkäufer vorhanden sein werden.
Zwei Vorgänge
USDC hinein, LIG1 heraus. Dadurch verändert sich das Verhältnis der Reserven und damit der Poolpreis.
Typischerweise werden LIG1 und der passende Gegenwert in USDC gemeinsam bereitgestellt. Das vergrößert die Liquidität, ist aber kein normaler Kauf.
Eine wichtige Frage
Durch die Funktionsweise eines automatisierten Pools wird ein Asset bei starken einseitigen Trades immer knapper und entsprechend teurer gegenüber dem anderen. Praktisch kann ein sehr unausgewogener oder kleiner Pool den Handel jedoch zunehmend ungünstig machen.
Starke Käufe können den LIG1-Bestand im Pool reduzieren und den Kaufpreis deutlich nach oben bewegen.
Starke Verkäufe können den USDC-Bestand reduzieren und den LIG1-Preis deutlich nach unten bewegen.
Je stärker ein Trade das Reserveverhältnis verändert, desto stärker kann der tatsächlich ausgeführte Preis vom zuvor angezeigten Preis abweichen.
Bei LIG1
Der neue LIG1 unterscheidet zwischen der Liquidität des Systems und Liquidität, die Nutzer selbst bereitstellen können. Deshalb folgen zwei eigene Kapitel.
Wir erklären, welche Aufgabe die systemseitige Liquidität hat und wie Gebühren mit diesem Bereich zusammenhängen.
Wir erklären, wie Nutzer LIG1 plus Gegenasset bereitstellen und ihre eigene Liquiditätsposition wieder entnehmen können.
Liquidität ist der verfügbare Vorrat beider Seiten eines Marktes. Bei LIG1 ermöglicht der Pool den Tausch zwischen LIG1 und USDC; seine Größe und Zusammensetzung beeinflussen, wie stark einzelne Käufe und Verkäufe den Preis bewegen.
Eine kurze Frage
Welche Aussage ist richtig?
Weiter
Jetzt ist klar, wozu Liquidität überhaupt gebraucht wird. Im nächsten Schritt erklären wir den besonderen systemseitigen Liquiditätsbereich des neuen LIG1.
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