Es gibt eine feste Obergrenze.
Mehr als die im Contract festgelegte Max Supply können insgesamt nicht entstehen.
Beim neuen LIG1 können weitere LIG1 über Rewards entstehen. Dabei ist ein Punkt besonders wichtig: Wenn neue LIG1 gemintet werden, entstehen nicht gleichzeitig neue USDC.
Rewards erweitern also die im Umlauf befindliche LIG1-Menge innerhalb der festgelegten Gesamtgrenze. Was anschließend mit diesen LIG1 geschieht, entscheidet darüber, ob sie überhaupt auf den Handelspool wirken.
Ganz einfach
Die maximale Gesamtmenge von LIG1 ist auf 1.000.000.000 LIG1 begrenzt. Zum Start wurde nur ein Teil dieser maximal möglichen Menge erzeugt. Weitere LIG1 sind für das Reward-System vorgesehen.
Mehr als die im Contract festgelegte Max Supply können insgesamt nicht entstehen.
Bei einer vorgesehenen Reward-Ausführung können LIG1 neu gemintet und der dafür bestimmten Wallet zugeordnet werden.
Neue Reward-LIG1 erhöhen die bereits erzeugte Tokenmenge, bis die maximale Gesamtmenge erreicht ist.
Rewards machen LIG1 deshalb nicht unbegrenzt erzeugbar. Sie nutzen den noch nicht geminteten Teil innerhalb der Max Supply.
Die entscheidende Frage
Aus dem Minting selbst kommen keine. Wenn beispielsweise neue LIG1 als Reward entstehen, erzeugt dieser Vorgang ausschließlich LIG1. Er mintet nicht gleichzeitig USDC und legt auch nicht automatisch einen entsprechenden USDC-Betrag in den Pool.
Die vorgesehene Menge LIG1 wird innerhalb der noch verfügbaren Max Supply erzeugt und der Ziel-Wallet zugeordnet.
USDC sind ein separates Asset. Der LIG1-Contract kann durch das Minten eines Rewards nicht einfach passende USDC erzeugen.
USDC werden erst relevant, wenn jemand seine LIG1 gegen USDC tauschen möchte oder LIG1 zusammen mit USDC als Liquidität bereitstellen will.
Was passiert danach?
Bleiben die LIG1 in der Wallet, findet dadurch allein kein Verkauf gegen USDC statt. Der Pool wird durch das bloße Halten nicht direkt belastet.
Eine Verwendung innerhalb des Ökosystems oder eine normale Übertragung ist nicht automatisch dasselbe wie ein Verkauf über den LIG1/USDC-Pool.
Wer Reward-LIG1 über den Pool gegen USDC verkauft, gibt LIG1 in den Pool und entnimmt USDC. Das wirkt grundsätzlich wie jeder andere Verkauf auf das Reserveverhältnis.
Der Unterschied
Die Tokenmenge wächst innerhalb der festen Obergrenze. Dadurch wird noch kein USDC aus dem Handelspool entnommen.
Erst wenn die erhaltenen LIG1 tatsächlich verkauft werden, entsteht Verkaufsdruck auf den LIG1/USDC-Pool.
Wenn viele Rewards verkauft würden
Werden viele neu verteilte LIG1 anschließend gegen USDC verkauft, steigt der LIG1-Bestand im Pool und der USDC-Bestand sinkt. Der Marktpreis bewegt sich dadurch grundsätzlich nach unten.
Ein Reward kann für den Empfänger einen Marktwert haben. Dieser Marktwert lässt sich aber nur zu den tatsächlich verfügbaren Marktbedingungen realisieren. Je größer ein Verkauf im Verhältnis zur Liquidität ist, desto stärker kann er den Ausführungspreis beeinflussen.
Braucht LIG1 deshalb immer neue Käufer?
USDC im Pool sind endlich. Werden fortlaufend LIG1 verkauft, ohne dass ausreichend gegenläufige Nachfrage oder zusätzliche passende Liquidität vorhanden ist, verschiebt sich das Poolverhältnis immer weiter.
Gleichzeitig entnehmen sie LIG1. Das verschiebt das Verhältnis in Richtung eines höheren LIG1-Preises.
Gleichzeitig geben sie LIG1 in den Pool. Das verschiebt das Verhältnis in die Gegenrichtung.
Wenn LIG1 innerhalb eines Ökosystems tatsächlich verwendet werden, muss nicht jeder erhaltene LIG1 sofort gegen USDC verkauft werden. Das garantiert jedoch keine bestimmte Nachfrage.
Für Verkäufe gegen USDC sind die reale Liquidität, das Reserveverhältnis und die tatsächliche Nachfrage wichtiger als die bloße Anzahl verteilter Rewards.
Und wenn irgendwann alle LIG1 gemintet sind?
Wenn die maximale Gesamtmenge vollständig erreicht ist, können keine zusätzlichen LIG1 über die Max Supply hinaus entstehen. Bereits existierende LIG1, Wallets, Transfers und der Handel verschwinden dadurch nicht automatisch.
Ob LIG1 langfristig genutzt und gehandelt wird, hängt dann weiterhin von Nachfrage, Liquidität, Anwendungen und den Menschen ab, die das System tatsächlich verwenden.
Rewards können neue LIG1 innerhalb der festen Max Supply erzeugen – aber keine neuen USDC. Erst wenn Reward-LIG1 später über den Pool verkauft werden, greifen sie direkt in das Verhältnis zwischen LIG1 und USDC ein.
Eine kurze Frage
Welche Aussage ist richtig?
Weiter
Im nächsten Kapitel führen wir die bisherigen Grundlagen zusammen: Wie ein LIG1-Kauf und -Verkauf praktisch abläuft, was dabei im Pool passiert und welche LIG1-Regeln vor einer Transaktion wichtig sind.
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