LIG1 Sicherheit & Warnmeldungen verständlich erklärt

Einige automatische Sicherheitsscanner zeigen bei LIG1 Warnhinweise an. Wir möchten nicht, dass Nutzer diese Meldungen einfach ignorieren. Deshalb erklären wir hier offen, was hinter den einzelnen Hinweisen steckt, welche Eigenschaften tatsächlich vorhanden sind und was der veröffentlichte LIG1-Code tatsächlich ermöglicht.

1 Mrd. maximal mögliche LIG1
0,2 % MaxWallet für normale Wallets
Öffentlich Code & Sicherheitsdokumentation

Eine Warnmeldung ist noch kein Beweis für eine Schwachstelle

Automatisierte Sicherheitssysteme müssen sehr unterschiedliche Smart Contracts anhand von Code-Strukturen, Funktionen und Berechtigungen beurteilen. Dabei können sowohl tatsächliche Risiken als auch bewusst eingebaute Eigenschaften eines Tokens als Warnhinweis erscheinen.

LIGONE verschweigt diese Hinweise nicht. Wir vergleichen die gemeldeten Eigenschaften mit dem veröffentlichten Smart-Contract-Code und dem tatsächlichen Verhalten auf Base.

Unser Grundsatz: Ist eine gemeldete Eigenschaft tatsächlich vorhanden, sagen wir das. Ist sie bewusst Bestandteil von LIG1, erklären wir den Grund. Und wenn eine Scannerbezeichnung weiter geht als das, was der geprüfte Code tatsächlich ermöglicht, zeigen wir diesen Unterschied.

Die aktuellen Scannerhinweise im Einzelnen

Technisch eingeordnet

Hidden Owner / Ownership not renounced

Manche Scanner melden einen „Hidden Owner“ oder dass das Ownership nicht renounced wurde.

Der LIG1Core verwendet jedoch kein klassisches Owner-Modell mit einer allgemeinen owner()-Rolle und einer renounceOwnership()-Funktion.

Stattdessen verwendet LIG1 klar definierte technische Rollen. Dazu gehört unter anderem eine bei Deployment festgelegte Initializer-Adresse.

Diese Adresse ist nicht mit einem allgemeinen Owner gleichzusetzen, der beliebige Einstellungen des Tokens verändern kann. Die Initialisierungsfunktionen für zentrale Systemkomponenten sind zusätzlich so aufgebaut, dass sie nur ausgeführt werden können, solange die jeweilige Adresse noch nicht gesetzt wurde.

Entscheidend ist daher nicht allein, ob ein Scanner ein klassisches „renounced ownership“ erkennt, sondern welche Rechte im veröffentlichten Contract tatsächlich vorhanden sind.

Im geprüften LIG1Core nicht vorhanden

Contract modifiable / Smart Contract veränderbar

Im veröffentlichten LIG1Core wurde keine eigene Upgrade-Funktion identifiziert, mit der eine neue Implementierung eingesetzt werden kann.

Ebenso existieren im geprüften Core keine Setter, mit denen die zentralen Tokenregeln wie MaxWallet, maximaler Supply, Buy-/Sell-Gebühren oder die 100-Tage-Regel nachträglich geändert werden können.

Diese zentralen Werte sind im LIG1Core als Konstanten definiert.

Scannerbegriff erklärt

Blacklist

Im LIG1Core existiert innerhalb der Pool-Zustände der Begriff QUARANTINED.

Das Vorhandensein eines solchen Zustands bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Betreiber beliebige Nutzer-Wallets sperren kann.

Im geprüften LIG1Core wurde keine öffentlich oder administrativ aufrufbare Funktion identifiziert, mit der Wallets auf eine Blacklist gesetzt werden können.

Ebenso wurde im vorliegenden Core keine nachträgliche Setter-Funktion identifiziert, mit der der bestehende Pool beliebig auf QUARANTINED gestellt werden kann.

Keine globale Pause im geprüften Core

Transfer Pausable

LIG1 besitzt interne Statusvariablen für bestimmte Abläufe bei privaten und systembezogenen Liquiditätsvorgängen.

Diese Steuerungen sind nicht mit einer allgemeinen „Alle Transfers stoppen“-Funktion gleichzusetzen.

Im geprüften LIG1Core wurde keine globale pause()- oder unpause()-Funktion identifiziert, mit der ein Administrator den normalen LIG1-Handel vollständig anhalten und später wieder freigeben könnte.

Vorhanden und beabsichtigt

Anti-Whale / MaxWallet

Diese Scannerfeststellung beschreibt eine tatsächlich vorhandene Eigenschaft von LIG1.

Maximaler Bestand einer normalen Wallet 2.000.000 LIG1

Das entspricht 0,2 % des maximal möglichen LIG1-Supply.

Die MaxWallet-Regel ist bewusst Bestandteil von LIG1. Sie soll eine sehr starke Konzentration von LIG1 auf einzelnen normalen Wallets begrenzen.

Diese Regel wird nicht entfernt, nur um einen besseren Scanner-Score zu erhalten.

Vorhanden und beabsichtigt

Mintable – können weitere LIG1 erzeugt werden?

Ja. Die Bezeichnung „Mintable“ ist bei LIG1 grundsätzlich korrekt. Weitere LIG1 können über den vorgesehenen Reward-Mechanismus entstehen.

Absolute Obergrenze 1.000.000.000 LIG1

Der maximale Gesamtbestand ist im LIG1Core fest begrenzt.

„Mintable“ bedeutet deshalb nicht, dass ein Owner unbegrenzt neue LIG1 erzeugen kann.

Der LIG1Core begrenzt den maximalen Gesamtbestand auf 1 Milliarde LIG1 und den für Rewards vorgesehenen Anteil auf maximal 980 Millionen LIG1.

Zusätzlich bestehen weitere Schutzmechanismen: Rewards müssen über den vorgesehenen RewardController freigegeben werden, die begünstigte Wallet muss die Ausführung selbst vornehmen, und der Contract prüft weitere Wallet-, Mengen- und Zeitlimits.

Vor jedem Reward-Mint wird außerdem geprüft, dass weder das maximale Reward-Volumen noch der absolute Max Supply überschritten wird.

Kurz gesagt: Weitere LIG1 können innerhalb des vorgesehenen Reward-Systems entstehen. Der maximale Gesamtbestand kann dabei jedoch nicht über 1.000.000.000 LIG1 steigen.
Verkauf vorgesehen

Honeypot / Sell Restriction

LIG1 besitzt einen ausdrücklich implementierten Verkaufsweg. Ein Verkauf an den aktiven Pool wird im LIG1Core erkannt und über die vorgesehene Sell-Logik verarbeitet.

Zusätzlich wurden reale Verkäufe des aktuellen LIG1 auf Base erfolgreich ausgeführt. Dabei wurden LIG1 an den Pool übertragen und die verkaufende Wallet erhielt USDC.

Damit ist ein tatsächlicher Verkauf nicht nur theoretisch im Code vorgesehen, sondern auch durch reale On-Chain-Transaktionen nachvollziehbar.

Vorhanden und transparent

Buy Tax / Sell Tax

LIG1 besitzt bewusst festgelegte Gebühren.

Kauf: 0,1 %

Verkauf innerhalb der ersten 100 Tage einer Kauf-Tranche: 1 %

Verkauf nach 100 Tagen: 0,1 %

Die Gebührenwerte sind im geprüften LIG1Core als Konstanten definiert. Im vorliegenden Core wurde kein Setter identifiziert, mit dem ein Betreiber diese Werte nachträglich erhöhen kann.

Keine 100-Tage-Verkaufssperre

Die 100-Tage-Regel

Die 100-Tage-Regel bedeutet nicht, dass gekaufte LIG1 für 100 Tage unverkäuflich sind.

Sie bestimmt die Höhe der Verkaufsgebühr einer Kauf-Tranche. Innerhalb der ersten 100 Tage gilt die höhere Sell-Gebühr von 1 %. Nach Ablauf der 100 Tage gilt für diese Tranche die niedrigere Sell-Gebühr von 0,1 %.

Die Tranches werden im LIG1Core nach dem FIFO-Prinzip (First In, First Out) verarbeitet.

Was LIGONE mit diesen Warnungen macht

Wir möchten Nutzer ausdrücklich nicht dazu auffordern, Sicherheitswarnungen einfach wegzuklicken oder zu ignorieren.

Deshalb veröffentlichen wir die bekannten Hinweise und stellen ihnen die überprüfbaren Eigenschaften des LIG1-Systems gegenüber. Technische Dokumentationen wurden außerdem zur manuellen Überprüfung an externe Sicherheitsanbieter übermittelt.

Sobald sich eine externe Bewertung ändert oder neue relevante Erkenntnisse vorliegen, kann diese Seite entsprechend aktualisiert werden.

Technische Sicherheitsdokumentation

Wer die technischen Details genauer nachvollziehen möchte, kann die vollständigen Dokumente direkt einsehen.

🇩🇪 Sicherheit & Transparenz

Deutsche Dokumentation zur LIG1-Architektur, den Sicherheitsmechanismen und den durchgeführten Prüfungen.

Deutsche PDF öffnen

🇬🇧 Technical Security Documentation

English technical documentation covering the LIG1 architecture, security mechanisms and verification results.

English PDF öffnen

On-Chain selbst überprüfen

LIG1 läuft auf Base. Smart Contracts und Transaktionen können unabhängig über den Block Explorer überprüft werden.

Transparenz bedeutet auch, Grenzen zu nennen